Jetzt geht´s los! Baubeginn Bahnhof Merklingen - Schwäbische Alb

Ungezählte Etappen und Meilensteine hat der Bahnhof Merklingen – Schwäbische Alb erfolgreich hinter sich bringen müssen, um letztlich realisiert werden zu können. Nachdem in früheren Jahren die tatkräftigen Bemühungen um einen Regionalbahnhof erfolglos blieben, starteten im Frühjahr 2013 die Bürgermeister der Gemeinden Berghülen, Drackenstein, Heroldstatt, Hohenstadt, Laichingen, Merklingen, Nellingen und Westerheim intensive Gespräche zunächst mit dem Verkehrsministerium Baden-Württemberg und schließlich mit der Bahn.

Seit nunmehr vier Jahren wurde um das regional bedeutende Verkehrsprojekt gerungen und verhandelt. Nach dem guten Ergebnis einer Potentialanalyse stellte die darauffolgende Machbarkeitsstudie zunächst alle Hoffnungen in Frage. Schuld am ungünstigen Ergebnis waren hauptsächlich die ursprünglich benötigten schnelleren Züge. Da auch das Land Baden-Württemberg ein Interesse an der Verbesserung der Schienenanbindung auf der Laichinger Alb hatte, wurden vom Verkehrsministerium Baden-Württemberg alle möglichen Optimierungen der Zugstrecke geprüft. Die Ergebnisse der Bemühungen haben das Blatt wieder zu Gunsten des Projekts gewendet.
Die Bürgermeister der beteiligten acht Kommunen erkundigten sich schon früh über vergleichbare Einrichtungen und besuchten unter anderem die Regionalbahnhöfe im bayrischen Allersberg und Kinding, wo sie wertvolle Informationen erhielten.

Die Öffentlichkeit der Laichinger Alb wurde bei Informationsveranstaltungen wie z. B. im Juni 2015 in Merklingen und im Februar 2016 in Laichingen immer wieder über den Stand des Projekts informiert.

Im vergangenen Jahr war unter anderem die Untersuchung des Baugrunds ein weiterer wichtiger Projektschritt in den Vorbereitungen. Trotz Kosten von mehr als 2 Mio. Euro waren sich alle Beteiligten über die Notwendigkeit dieser Untersuchung einig, mit deren positivem Ergebnis ein weiteres Risiko für das Projekt ausgeschlossen werden konnte.

Mit großer Freude wurde am 02. Dezember 2016 dann endlich der Realisierungs- und Finanzierungsvertrag für den Bahnhof Merklingen – Schwäbische Alb mit dem Land Baden-Württemberg und der Deutschen Bahn AG unterzeichnet. Die Kommunen auf der Laichinger Alb steuern mit dem Alb-Donau-Kreis zusammen 13 Mio. Euro zum Bahnhofsprojekt bei.

Als nächster großer Meilenstein findet am Donnerstag, 18. Mai 2017 um 11.00 Uhr der Baubeginn auf der Baustelle in Merklingen statt. Bürgermeister Walz freut sich mit allen Beteiligten und der gesamten Bevölkerung der Laichinger Alb auf den Start der Bauphase. Für die Menschen und für unsere Wirtschaft auf der Laichinger Alb wird die Inbetriebnahme des Bahnhofs auf der Schwäbischen Alb ein wichtiger Meilenstein in die Zukunft unserer Region bedeuten.
Der Bahnhof soll gemeinsam mit der ICE-Neubaustrecke Stuttgart-Ulm Ende 2021 in Betrieb gehen.

     
 

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